Die besten Lerntürme für Kinder

Der von uns getestete Lernturm mit Hochstuhl- und Tisch-Option „LÄRNA“ zählt zu den Top-Modellen. Als Alternative kommt das Modell von Jowe oder auch der getestete Lernturm „Swubi“ von Bomi als Preis-Tipp in Frage.

Ein Lernturm ist eine wunderbare Möglichkeit, den Montessori-Leitsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“ direkt im Alltag umzusetzen. Wir sind überzeugt, dass er Kindern schon in frühen Jahren hilft, selbstständig zu werden, indem sie in alltägliche Aufgaben eingebunden werden. Ob in der Küche, am Waschbecken oder am Basteltisch – der Lernturm bietet den Kleinen die perfekte Höhe, um aktiv mitzuwirken und verschiedene Fähigkeiten spielerisch zu erlernen.

Doch wie bei allem gilt auch hier, die Sicherheit steht an erster Stelle. Wir empfehlen Eltern stets, klare Regeln aufzustellen, wann und wo der Lernturm genutzt werden darf. Die Qualität der Konstruktion ist ebenfalls entscheidend. Besonders wichtig ist die Kippsicherheit und Stabilität des Turms, da minderwertige Modelle hier oft Schwächen zeigen. Ein weiterer Punkt, den wir immer betonen, ist die Lackierung: Nur schadstofffreie Lackierungen nach DIN EN 71 garantieren, dass das Produkt wirklich kindgerecht und sicher ist. Ein hochwertiger Lernturm erfüllt all diese Kriterien und wird so zu einem wertvollen Begleiter im Alltag der Kleinen.

Unsere Testkriterien für Montessori-Lerntürme

  • Kippsicherheit: Ein stabiler Lernturm sollte so konstruiert sein, dass er nicht kippt, selbst wenn das Kind sich bewegt oder hinauslehnt. Querverstrebungen und ausreichend Gewicht, am besten durch massives Holz, sorgen für die nötige Stabilität. Plastikmodelle sind selten, eine Ausnahme ist das QUADRO Beginner-Set. Wichtig: Kein Lernturm bietet absolute Kippsicherheit – daher immer unter Aufsicht nutzen.
  • Schadstoffe: Achte darauf, dass der Lack lebensmittelecht und speichelfest ist, idealerweise nach DIN EN 71, um Schadstoffe zu vermeiden.
  • Höheneinstellung: Höhenverstellbare Standflächen ermöglichen es, den Lernturm an die Größe des Kindes anzupassen und länger zu nutzen. Das ist kein Muss, kann aber praktisch sein.
  • Klappbar: Bei wenig Platz sind klappbare Lerntürme ideal, da sie leicht verstaut werden können. Diese Modelle sind jedoch seltener, da die Herstellung aufwändiger ist und die Kippsicherheit gewahrt bleiben muss.
  • Alter: Ab etwa 2 Jahren können die meisten Kinder selbstständig auf den Lernturm klettern und sicher darauf stehen. Wenn dein Kind noch hineingehoben werden muss, ist es zu früh für den Lernturm.

Tipp: Die kompakte Übersicht für Montessori-Hausbetten gibt’s hier.

Unsere 5 Favoriten für Lerntürme

Welche Lerntürme empfiehlt Bimbetti?
Im Rahmen unserer redaktionellen Richtlinien und Testkriterien haben wir klappbare und nicht klappbare Lerntürme auf ihre Kippsicherheit sowie einfache Höhenverstellbarkeit in der Praxis geprüft. Bei der Auswahl haben wir Wert darauf gelegt, dass laut Herstellerangaben schadstofffreie Lackierungen verwendet werden. Auch die allgemeine handwerkliche Verarbeitung haben wir bei den Praxistests und der Auswahl unserer Favoriten berücksichtigt.

defiPad Lernturm aus Eiche, dreifach höhenverstellbar
Lernturm ab 1 Jahr mit 12 kg schwerer Konstruktion in Trapezform, die das Umkippen erschwert. Standfläche in drei Höhen, belastbar bis 50 kg.

Unser Fazit
Die breite, schwere Bauweise ist genau das, worauf wir bei Lerntürmen am meisten achten. Mit über zweitausend Bewertungen gut erprobt.
Angebot
Maxi-Cosi Toucan 3-in-1 Lernturm aus Holz
Lernturm mit drei Höhenstufen der Standfläche (29,5 bis 41,4 cm), der sich in Tisch und Stuhl für 1,5 bis 6 Jahre umbauen lässt. Der obere Teil dient als Tritthocker bis 150 kg.

Unser Fazit
Für Familien, die ein Möbel suchen, das mitwächst: erst Lernturm in der Küche, später Maltisch mit Stuhl.
Angebot
hauck Learn N Explore Lernturm
Lernturm aus Holz ab 1 Jahr, bis 40 kg belastbar, mit dreifach höhenverstellbarem Standbrett.

Unser Fazit
Ein solider, günstiger Einstieg von einem bekannten Hersteller, mit dem Kinder schon früh an der Arbeitsplatte mithelfen.
Preis-Leistungs-Tipp
 

Dieser stabile Lernturm aus Kiefernholz überzeugt durch seine Querleisten und den breiten Unterbau, die ihm eine hohe Standfestigkeit verleihen. Die verwendete Lackierung ist nach DIN EN 71-3 lebensmittelecht und speichelfest.

Der Turm ist für Kinder geeignet, die bereits sicher stehen können, was im Durchschnitt ab einem Alter von etwa 2 Jahren der Fall ist. Der Aufbau des Turms ist unkompliziert und dauert ungefähr 15 Minuten.

Unser Fazit

Dieses Modell überzeugt durch seine stabile Verarbeitung und die einfache, aber robuste Bauweise. Positiv ist auch die kurze Aufbauzeit von nur 10-15 Minuten. Insgesamt in unseren Augen ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – eine solide Wahl für den sicheren Gebrauch im Alltag. Da der Turm nach hinten offen ist (bis auf den Sicherheitsbügel), empfehlen wir ihn erst für Kinder ab 2 Jahren. 

hohe Kippsicherheit

Dieses Lernturm-Set aus Holz, zertifiziert nach FSC und PEFC, bietet dank seiner vier leicht nach außen gerichteten Beine eine hohe Kippsicherheit. Zusätzlich ist ein Sicherheitsgurt enthalten. Die Stehhöhe lässt sich in fünf Stufen (42, 45, 48, 51 und 54 cm) an die Größe des Kindes anpassen. Die Basisversion „Kidztower“ ist komplett geschlossen und somit für Kleinkinder geeignet. Mit dem Erweiterungsteil verwandelt sich der Kidztower in einen „Learningtower“, der es älteren Kindern ermöglicht, selbstständig ein- und auszusteigen.

Unser Fazit

 

Der Learningtower von Kidztower ist ein äußerst robuster und hochwertiger Lernturm, der durch seine konische Bauweise besonders kippsicher ist. Er wurde nach den pädagogischen Prinzipien von Maria Montessori entwickelt und eignet sich für Kinder ab etwa einem Jahr. Mit dem Erweiterungsteil kann der Turm sogar bis zum Alter von ca. 4 Jahren genutzt werden. Hergestellt in der EU aus zertifiziertem Holz, sind alle verwendeten Lacke und Farben schadstofffrei und entsprechen den DIN-Normen für Kinderspielzeug. Eine klare Empfehlung in Sachen Qualität und Nachhaltigkeit.

Häufige Fragen bei Lerntürmen

Worauf muss man beim Kauf eines Lernturmes achten?

Wir haben festgestellt, dass beim Kauf eines Lernturms vor allem auf die Kippsicherheit geachtet werden muss. Ein stabil konstruierter Turm, der über Querverstrebungen verfügt, sorgt dafür, dass dein Kind sicher hin und her bewegen kann, ohne dass der Turm kippt. Ein Mindestgewicht des Turms trägt ebenfalls zur Stabilität bei.
Ein weiterer Punkt, auf den wir oft hinweisen, ist das Material. Massives Holz bietet nicht nur eine robuste Grundlage, sondern ist auch sicherer als viele andere Materialien. Achte darauf, dass die Lackierung des Holzes lebensmittelecht und speichelfest nach DIN EN 71-3 ist, um die Aufnahme von Schadstoffen zu vermeiden.
Praktisch ist es zudem, wenn der Lernturm höhenverstellbar ist. So kannst du den Turm optimal an die Größe deines Kindes anpassen, was besonders dann hilfreich ist, wenn der Lernturm über mehrere Jahre hinweg genutzt werden soll.

Wie wähle ich den richtigen Lernturm aus?

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass es besonders wichtig ist, die Körpergröße deines Kindes bei der Auswahl des richtigen Lernturms zu berücksichtigen. Der Turm sollte so konstruiert sein, dass ein Herausfallen unmöglich ist. Möchtest du den Turm über einen längeren Zeitraum nutzen, empfehlen wir dir ein Modell mit höhenverstellbarer Standfläche.
Falls du den Lernturm an einem festen Ort, beispielsweise in der Küche, platzieren möchtest, ist ein klappbares Modell nicht unbedingt erforderlich. Soll er jedoch flexibel verstaut werden, kann ein klappbarer Lernturm von Vorteil sein.

Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei Lerntürmen?

In vielen Fällen zeigt sich, dass Lerntürme aus Holz nicht nur optisch ansprechender sind, sondern auch mehr Stabilität bieten als Kunststoffmodelle. Sie sind oft schwerer und daher kippsicherer. Besonders achten solltest du auf eine robuste Verarbeitung und eventuelle Querverstrebungen, die den Stand zusätzlich stabilisieren.
Ein guter Tipp ist, darauf zu achten, dass der Lernturm speichelfest und lebensmittelecht nach DIN EN 71-3 ist. Bei No-Name-Produkten fehlt diese Zertifizierung oft, was ein Risiko für die Sicherheit deines Kindes darstellen kann.

Welche Hersteller und Marken von Lerntürmen sind empfehlenswert?

Wir haben oft den Eindruck gewonnen, dass sich folgende Hersteller durch ihre Qualität und Sicherheit auszeichnen:
LÄRNA: Sehr hochwertige, kippsichere Modelle, handgefertigt in Deutschland.
kidztower: Zertifiziertes Holz, made in EU.
BOMI: Bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
tiSsi: Besonders robuste und kippsichere Verarbeitung.
Holzspielzeug Peitz: Tischler-Qualität, die überzeugt.
IKEA: Eine preiswerte Alternative, bei der du aus BEKVÄM und ODDVAR Hockern einen eigenen Lernturm bauen kannst.

Wofür wird ein Lernturm verwendet?

Lerntürme kommen in der Regel in Kinderzimmern und Küchen zum Einsatz. Sie ermöglichen es Kindern, sicher höhere Bereiche zu erreichen, ohne auf unsichere Möbelstücke wie Stühle ausweichen zu müssen. In der Küche ist der Lernturm ideal, um dein Kind auf Augenhöhe mithelfen zu lassen, wenn gekocht oder gebacken wird. So kann es von Anfang an lernen, eigenständig zu arbeiten.

Ab welchem Alter kann ein Lernturm verwendet werden?

Aus unserer Sicht ist es sinnvoll, einen Lernturm für Kinder ab etwa 2 Jahren zu verwenden, da sie in diesem Alter meist eigenständig klettern und sicher stehen können. Muss das Kind jedoch noch in den Turm gehoben werden, ist es wahrscheinlich noch zu früh. Generell gilt: Dein Kind sollte immer beaufsichtigt werden, wenn es den Lernturm benutzt.

Wie sicher ist ein Lernturm für Kinder?

Unsere Erfahrung zeigt, dass Lerntürme, die von einem erfahrenen Hersteller stammen und nach den gängigen Sicherheitsstandards gebaut wurden, sehr sicher sind. Wichtig ist jedoch, dass du regelmäßig überprüfst, ob der Turm stabil steht und ob alle Teile in einwandfreiem Zustand sind. So kannst du sicherstellen, dass dein Kind den Turm gefahrlos benutzen kann.

Kann man einen Lernturm selbst bauen?

Viele Eltern berichten uns, dass es durchaus möglich ist, einen Lernturm selbst zu bauen, allerdings nur, wenn man handwerklich erfahren ist und die geltenden Sicherheitsstandards beachtet. Es gibt im Internet zahlreiche Anleitungen, doch sollte man immer die Sicherheit des Kindes an erster Stelle setzen.

Welche Materialien werden für Lerntürme verwendet?

Lerntürme werden in der Regel aus Holz oder Holzwerkstoffen hergestellt. Es gibt jedoch auch Lerntürme, die aus anderen Materialien hergestellt werden, wie zum Beispiel Kunststoff oder Metall. Es ist wichtig, dass das verwendete Material robust und stabil ist, um die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten.

Kann man Lerntürme auch draußen aufstellen?

Lerntürme sind normalerweise für den Innenbereich gedacht. Für den Außenbereich gibt es spezielle Modelle, die wetterfest sind und den Witterungsbedingungen standhalten. Wenn du also vorhast, den Lernturm draußen zu verwenden, achte darauf, ein entsprechendes Modell zu wählen.

Welche Anwendungsregeln sollte man bei einem Lernturm beachten?

Ein Tipp aus der Praxis: Der Lernturm sollte immer nur auf ebenen Flächen stehen, um ein Kippen zu vermeiden. Außerdem darfst du dein Kind niemals unbeaufsichtigt im Lernturm lassen, besonders nicht in der Nähe von gefährlichen Gegenständen wie heißen Herdplatten oder scharfen Messern. Nur die Erwachsenen sollten entscheiden, wann und wo der Lernturm aufgestellt wird.


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Redaktion

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