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Ein Balance-Board ist für uns kein Fitnessgerät für Kinder, sondern ein offenes Spielzeug. Ein geschwungenes Holzbrett ist mal Wippe, mal Brücke, mal Rutsche für Autos oder Bett für die Puppe, und das Balancieren passiert dabei fast nebenbei. Kinder lernen, ihr Gewicht zu verlagern, spüren genauer, wo ihr Körper gerade ist, und kräftigen die Muskulatur in Beinen, Becken und Rücken. Nicht umsonst setzt die Psychomotorik Wackelbretter gezielt ein.
Nicht jedes Board passt zu jedem Alter. Ein zu langes Brett ist für kurze Beine schwer zu kontrollieren, ein rundes Board verlangt Gleichgewicht in alle Richtungen und überfordert Anfänger schnell. Die Jüngsten wollen ein Board vor allem umdrehen, hineinkrabbeln und darin schaukeln. In unserer Auswahl stehen deshalb Boards und Spielschalen, die viele Spielideen zulassen und über Jahre genutzt werden, keine Trainingsgeräte mit App oder Rolle.
Tipp: Den Ratgeber zu Pikler-Dreiecken findet ihr hier.
Darauf müsst ihr bei Balance-Boards für Kinder achten
- Form: Längliche, geschwungene Boards wippen nur in zwei Richtungen und eignen sich für den Einstieg. Runde Boards und Schalen kippen in alle Richtungen und fordern mehr Gleichgewicht.
- Offenes Spiel: Je weniger ein Board vorgibt, desto länger bleibt es spannend. Ein Brett, das auch Wippe, Brücke oder Höhle sein kann, wird oft bis ins Schulalter bespielt.
- Größe: Die Länge sollte zur Beinlänge passen, damit die Füße an den Enden stehen können. Kleinkinder kommen mit kürzeren Boards oder Schalen besser zurecht.
- Verarbeitung: Gute Holzboards bestehen aus mehreren gegeneinander verleimten Schichten und halten so auch Springen aus. Lack und Farben sollten auf Wasserbasis sein.
- Unterseite: Filz oder Kork schont den Boden und dämpft Geräusche. Ohne Beschichtung hilft eine Matte unter dem Board.
- Belastbarkeit: Das vom Hersteller angegebene Maximalgewicht nicht überschreiten. Boards, die 120 kg oder mehr tragen, können auch Eltern mitnutzen.
Unsere Favoriten für Kinder-Balance-Boards
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Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.
Unser Fazit
Das Board für Familien, die lange etwas davon haben wollen. Kleinkinder nutzen es als Wippe, Brücke oder Höhle, Schulkinder balancieren und surfen darauf, und Eltern können mitmachen. Es kostet deutlich mehr als einfache Boards, übersteht dafür aber Jahre und lässt sich gut weitergeben.
Balance Board "confetti classic"
Stapelstein
Das „confetti“ Balance Board ist perfekt für kleine Abenteurer, da es mit einem erhöhten Rand für extra Stabilität ausgestattet ist. Es hat einen Durchmesser von 35,5 cm und eine Höhe von 8,4 cm, hält bis zu 120 kg aus und lässt sich wunderbar mit allen Stapelstein®-Elementen kombinieren.
Unser Fazit
Wir sind begeistert von diesem leichten und sicheren Balance-Board, das dank des erhöhten Randes sowohl Kindern als auch Erwachsenen zusätzlichen Halt bietet. Die hervorragende Material- und Verarbeitungsqualität, gepaart mit der Tatsache, dass es recycelbar und in Deutschland hergestellt ist, lässt uns wirklich keinen Kritikpunkt finden.
Unser Fazit
Für uns eines der besten Beispiele für offenes Spielzeug. Die Schale fordert Gleichgewicht und Körperwahrnehmung, ohne dass es nach Üben aussieht, und kostet nur einen Bruchteil eines Holzboards. Die Midi-Größe passt zu kleineren Kindern, ältere brauchen bald mehr Platz.
Unser Fazit
Ideal für die Jüngsten, die noch nicht stehend balancieren: Drehen und Schaukeln sprechen den Gleichgewichtssinn besonders stark an. Weil der Kreisel so leicht ist, tragen ihn Kinder selbst in den Garten.
Häufige Fragen zu Balance-Boards
Auf Form, Größe und Verarbeitung. Für den Einstieg eignen sich längliche, geschwungene Boards, die nur in zwei Richtungen wippen. Die Länge sollte zur Beinlänge passen. Bei Holzboards halten mehrere verleimte Schichten am längsten, und eine Unterseite aus Filz oder Kork schont den Boden. Das vom Hersteller angegebene Maximalgewicht darf nicht überschritten werden.
Sobald Kinder sicher krabbeln, können sie ein flaches Board oder eine Spielschale erkunden, darin sitzen und schaukeln, immer mit einem Erwachsenen in der Nähe. Stehend balancieren die meisten Kinder etwa ab drei Jahren. Wichtig ist, dass das Kind selbst entscheidet, wie weit es sich traut.
Längliche Boards sind geschwungen und wippen nur in zwei Richtungen. Das ist für Kinder und Anfänger leichter. Runde Boards kippen in alle Richtungen und verlangen mehr Körperspannung. Je höher das Board über dem Boden steht, desto schwieriger wird es.
Vor allem den Gleichgewichtssinn, die Körperwahrnehmung und die Grobmotorik. Kinder lernen, ihr Gewicht zu verlagern und Muskeln in Beinen, Becken und Rücken gezielt anzuspannen. Weil ein offenes Board viele Spielideen zulässt, kommen Fantasie und Ausdauer dazu.
Am besten frei und ohne Übungsplan. Das Board gehört auf einen ebenen Untergrund mit etwas Platz rundherum. Zeigt eurem Kind, wie es sicher absteigt, wenn es das Gleichgewicht verliert. Barfuß oder mit Stoppersocken hat es mehr Halt als in glatten Socken.
Hochwertige Holzboards bestehen aus mehreren gegeneinander verleimten Schichten und halten so auch Springen aus. Günstige Modelle sind oft aus einer einzelnen dünnen Platte gefertigt. Gute Boards haben eine Unterseite aus Filz oder Kork und sind mit Lack auf Wasserbasis behandelt.
Für die Jüngsten sind Spielschalen und Kreisel ein guter Einstieg, weil sie sitzend genutzt werden. Balanciersteine lassen sich zu Parcours legen, und Balance-Kissen sind aufblasbar, sodass sich der Schwierigkeitsgrad über die Luftmenge einstellen lässt.
Holz fühlt sich angenehm an und ist sehr langlebig. Kunststoffschalen sind leichter, wetterfest und dürfen auch nass werden. Wichtiger als das Material ist, dass die Oberfläche griffig ist und das Board auf dem Boden nicht wegrutscht.
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